Laut EPA‑Statistik vom 24.03.2026 wurde erstmals in der Geschichte die Marke von 200.000 europäischen Patentanmeldungen überschritten.
Deutliche Trends stecken dahinter:
- Kontinuierliches Wachstum in Branchen: Computertechnologie, digitale Kommunikation, elektrische Maschinen, Geräte und Energie, Medizintechnik
- High‑Tech‑Sektoren dominieren: Digitalisierung, KI, MedTech und nachhaltige Technologien bleiben Treiber
- Internationalisierung: Immer mehr Anmeldungen stammen von Unternehmen außerhalb Europas
- Europäer dominieren in Transport, Messtechnik (einschließlich Sensoren) und Spezialmaschinen (3D-Drucker, diverse Produktionswerkzeuge)
- Europa bleibt attraktiver Schutzraum, insbesondere durch Vereinheitlichungsschritte wie das Einheitspatent
Warum ist das relevant?
Für Unternehmen – ob Großkonzern oder KMU – bedeutet dieser Anstieg vor allem eines:
Innovationen werden strategischer, globaler und wettbewerbsintensiver.
Die Anmeldungen aus der VR China stiegen um 9,7%. Im Vergleich: Innerhalb Europas beträgt das Wachstum in Dänemark 5,2% und Finnland +44%. Bei Deutschland zeigen sich Rückgänge von -2,2%, Frankreich -0,4% und Schweden -4,3%.
Für uns in der IP‑Praxis zeigt die Entwicklung:
Ein durchdachtes Patentportfolio ist heute wichtiger denn je.
Der Beratungsbedarf steigt – ebenso wie die Bedeutung einer frühzeitigen und gezielten Anmeldestrategie.
Gerne stehen wir für Sie zur Verfügung, so Sie hierzu Fragen haben.
30. März 2026
Vanessa Bockhormi
Patentanwältin
Quelle
EPA-News vom 24.03.2026:
https://www.epo.org/de/news-events/news/nachfrage-nach-europaeischen-patenten-uebersteigt-2025-erstmals-die-marke-von-200
